Mittelstandsunion hat beliebtes Online-Format etabliert

MIT After Work

Bei der Mittelstandsunion Karlsruhe-Land gaben sich Unternehmer und Politiker das Mikrofon in die Hand

Die Mittelstandsunion Karlsruhe-Land hat während der Corona-Krise mit der Videokonferenz unter dem Titel „MIT After Work“ ein beliebtes Online-Format etabliert. Bis zur Sommerpause erfreute sich das Online-Meeting mit Impuls-Referaten von Unternehmern und Politikern immer weiter steigender Beliebtheit.

Gestartet ist die Mittelstandsunion Karlsruhe-Land am 1. April mit einer ersten Corona-Online-Gesprächsrunde für betroffene Unternehmer. Inzwischen wählen sich immer mehr Unternehmer der Region und MIT-Mitglieder jeden Mittwoch über das Videokonferenztool Zoom in die „MIT After Work“-Konferenz ein.

Zum Start der Veranstaltungsreihe unterstützen die beiden Agenturen Wensauer-Sieber-Partner aus Karlsruhe und Diskurs Communication aus Waghäusel die Runden bei der Planung und mit Moderation oder Impuls-Referaten. Ziel war der Videokonferenzen war der Austausch zu aktuellen Problemen und Fragestellungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Ihre Themen waren zunächst beispielsweise Förderprogramme, Unternehmenskommunikation oder Selbstmanagement.

Es folgte der Austausch mit Unternehmern, Verbänden und Spitzenpolitikern. Mit ihrem Rat standen IHK-Präsident Wolfgang Grenke sowie Andreas Reifsteck und Frank Zöller von der Kreishandwerkerschaft zur Verfügung. Auch ein interessantes Gespräch mit dem Arzt Carsten Mohrhardt zu Covid-19 gab es.

Aus der Politik waren die CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann, Staatssekretär Thomas Bareiß, Europaminister Guido Wolf, Europapolitiker Daniel Caspary und CDU-Generalsekretär Manuel Hagel bei der MIT zu Gast. Dauergäste bei der MIT waren die Landtagsabgeordneten Joachim Kössler, Ulli Hockenberger, Christine-Neumann-Martin sowie Landtagskandidat Ansgar Mayr. Auch die Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und Axel Fischer waren häufig bei den regelmäßigen Online-Treffen mit dabei; Die Abgeordneten informierten aktuell und umfassen über neue Entwicklungen.

„Wir erreichen mit diesem Format die Unternehmer aus dem ganzen Landkreis leichter und in größerer Zahl als bei einer Präsenzveranstaltung. Zeit ist für Unternehmer ein knappes Gut, daher ist die Anfahrt zu einer Abendveranstaltung oft ein Hemmnis für Selbstständige und Gewerbetreibende“, erklärte die MIT-Vorsitzende Nicole LaCroix.

Beim „MIT After Work“ können sich die Teilnehmer ganz unkompliziert von Zuhause, aus dem Betrieb oder von unterwegs zuschalten. Der Erfolg bestätigt das Konzept. Zwischen 20 und 60 Teilnehmer haben sich jeweils in den bisher 17 Meetings über das Tool Zoom zugeschaltet. Die MIT Karlsruhe-Land wird das Veranstaltungsformat nach der Sommerpause und wohl auch nach Ende der Corona-Pandemie fortführen.

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