Kommunikation für den Mittelstand im Land

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Jürgen Scheurer ist neuer Pressesprecher der MIT Baden-Württemberg

Bastian Atzger und Juergen Scheurer
Der neue Landesvorsitzende Bastian Atzger und der neue Pressesprecher Juergen Scheurer

Der neue Pressesprecher der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Baden-Württemberg (MIT) kommt aus dem Landkreis Karlsruhe. Jürgen Scheurer wurde beim Landesmittelstandstag der MIT Baden-Württemberg in Leinfelden-Echterdingen in das Amt gewählt. Er unterstützt in dieser Aufgabe den ebenfalls neu gewählten Landesvorsitzenden Bastian Atzger.

Atzger beschwor den Mut und das Selbstbewusstsein der MIT gegenüber der Politik. Die Krise sei vor allem dann zu meistern, wenn die Betriebe frei von bürokratischen Zwängen und politischen Eingriffen handeln können. Hierzu müsse die Wirtschaft aber auch den Mut haben, ihre Anliegen in die Politik zu tragen und nicht nur dem herrschenden Zeitgeist folgen. „Es gilt die MIT zum Leuchtfeuer des Mittelstands in Baden-Württemberg zu machen. Dieses Feuer brennt sogar absolut CO2-neutral, nur aufgrund spürbarer inhaltlicher Arbeit und klarer Sprache“, so Atzger. „Ideologischer Verbotspolitik und sinnloser Preistreiberei durch neue Steuern oder staatliche Abgaben“, erteilte er eine deutliche Absage.

Die MIT Karlsruhe-Land war mit ihren drei Delegierten Nicole LaCroix, Joachim Kößler, Jürgen Scheurer beim Landesmittelstandstag der MIT Baden-Württemberg vollständig vertreten, um den neuen Landesvorstand zu wählen. Neben spannenden Reden des MIT-Bundesvorsitzenden Carsten Linnemann und baden-württembergischen CDU-Vorsitzenden Thomas Strobl gab die Präsenzveranstaltungen erstmals wieder die Gelegenheit zum politischen und persönlichen Austausch auch abseits der eigentlichen Tagesordnung.

„Für uns in der Union ist ganz klar: Nach dieser Pandemie, nach dieser schwersten Krise muss Deutschland durchstarten. Das geht nur mit wirtschaftlicher Dynamik, erfolgreichen Unternehmen und Wachstum. Das ist der Weg der Union. Freilich ist die Pandemie noch nicht überstanden und wir dürfen nicht leichtsinnig sein. Aber wir haben in Deutschland mit einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung schon viel erreicht.“, sagte der CDU-Landeschef Thomas Strobl und betonte, wann immer es darauf ankomme, könnten sich die Menschen im Land auf die Union verlassen.

Der Bundesvorsitzende der MIT, Carsten Linnemann, richtete als Gastredner des Landesmittelstandstages den Blick auf die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Man könne nur dann wieder zu alter Stärke zurückfinden, wenn die Leistungsträger im Land so schnell und so weit wie möglich entlastet würden und die Möglichkeit erhielten, eigenverantwortlich zu handeln, so Linnemann. An die 250 Delegierten im Saal appellierte er, für einen Neustart in der Politik und einen neuen Geist des Aufbruchs und des Machens zu sorgen.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unternehmergeist in der Politik ein. Die MIT Baden-Württemberg vertritt rund 2.900 Unternehmer, Selbstständige und Gewerbetreibende im Land.

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